Albrecht, Dieter: Der Notenwechsel zwischen dem Heiligen Stuhl und der deutschen Reichsregierung, Bd. I
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Albrecht, Dieter: Der Notenwechsel zwischen dem Heiligen Stuhl
und der deutschen Reichsregierung, Bd. I: Von der Ratifizierung des Reichskonkordats bis zur Enzyklika »Mit brennender Sorge«, 2. Aufl., Mainz 1974

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen, Bd. 1)

Dieter Albrecht: Der Notenwechsel zwischen dem Heiligen Stuhl und der deutschen Reichsregierung, Bd. I: Von der Ratifizierung des Reichskonkordats bis zur Enzyklika »Mit brennender Sorge«.

Dieter Albrecht: Der Notenwechsel zwischen dem Heiligen Stuhl und der deutschen Reichsregierung, Bd. I: Von der Ratifizierung des Reichskonkordats bis zur Enzyklika »Mit brennender Sorge«.

Bei der Katholischen Akademie in Bayern hat sich eine Kommission für Zeitgeschichte konstituiert, die mit ihren – in zwangloser Folge erscheinenden – wissenschaftlichen Quellenveröffentlichungen und Untersuchungen die Grundlagen für eine notwendige, fällige und zutreffende Beurteilung der politischen Wirksamkeit der deutschen Katholiken im zwanzigsten Jahrhundert mit ihren Wurzeln im neunzehnten Jahrhundert schaffen will.

Im vorliegenden Band werden die Schriftstücke veröffentlicht, von denen die Enzyklika gesprochen hat. Es sind die Noten und Memoranden, die der Hl. Stuhl durch Kardinalstaatssekretär Pacelli von der Ratifizierung des Reichskonkordates am 10. September 1933 bis zur Unterzeichnung des Rundschreibens Mit brennender Sorge am 14. März 1937 an die Reichsregierung gerichtet hat. Sie werden ergänzt durch die Noten und Promemorien, mit denen die deutsche Reichsregierung über den deutschen Botschafter beim Hl. Stuhl, Diego v. Bergen, die vatikanischen Schreiben beantwortet hat. Quellengrundlage der Edition bilden die Ausfertigungen, Durchschriften und Abschriften der beiderseitigen Noten, die im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Bonn aufbewahrt werden.

Etwa ein Drittel dieser Quellen ist noch in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft gedruckt worden: Im Mai 1934, dann vermutlich im Juni 1934 und schließlich im Sommer 1936 hat die römische Kurie dem deutschen Episkopat jeweils eine Auswahl ihres Notenwechsels mit der Reichsregierung in gedruckter Form streng vertraulich zugeleitet, um die Bischöfe mit grundsätzlichen Gesichtspunkten des Vatikans bekannt zu machen und sie über den Stand der Auseinandersetzungen mit der Reichsregierung zu unterrichten. Die Existenz dieser sogenannten Vatikanischen Weißbücher ist einem weiteren Kreis erst nach dem Kriege bekannt geworden. Aber auch jetzt noch befindet sich kein Exemplar dieser seltenen Bände in einer öffentlichen Bibliothek Deutschlands, so daß ein Neudruck der in den Weißbüchern enthaltenen Schriftstücke keiner Rechtfertigung bedarf. Unter diesen befinden sich einige Noten, die zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bayerischen Staatsregierung gewechselt worden sind, sowie verschiedene Schriftstücke vatikanischer Provenienz, die ebenfalls nicht dem Notenwechsel zwischen der Kurie und der Reichsregierung im strengen Sinne zugerechnet werden können. Sie sind dennoch in unsere Publikation aufgenommen, damit die vorliegende Edition mit dem gesamten Notenwechsel zwischen dem Vatikan und Berlin zugleich den vollständigen Text der Vatikanischen Weißbücher enthält.

Bestellungen von Veröffentlichungen richten Sie bitte direkt an Ihren Buchhändler bzw. den Verlag Schöningh in Paderborn.


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