Adolph, Walter: Geheime Aufzeichnungen aus dem nationalsozialistischen Kirchenkampf 1935-1943
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Adolph, Walter: Geheime Aufzeichnungen
aus dem nationalsozialistischen Kirchenkampf 1935–1943,
bearb. v. Ulrich v. Hehl, 4. Aufl., Mainz 1987

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen, Bd. 28)

Walter Adolph: Geheime Aufzeichnungen aus dem nationalsozialistischen Kirchenkampf 1935–1943, bearb. v. Ulrich v. Hehl.

Walter Adolph: Geheime Aufzeichnungen aus dem nationalsozialistischen Kirchenkampf 1935–1943, bearb. v. Ulrich v. Hehl.

Walter Adolph (1902–1975) gehörte zu den markantesten Persönlichkeiten des Berliner Katholizismus. Im Arbeiterviertel Kreuzberg geboren und aufgewachsen, blieb er nach theologischen Studien in Breslau und Freiburg der Reichshauptstadt und der später geteilten Stadt sein ganzes Leben hindurch verbunden: als Seelsorger, geistlicher Sekretär der Katholischen Aktion, Schriftleiter des Berliner Kirchenblattes, Fachschaftsleiter der katholisch-kirchlichen Presse in der Reichspressekammer von 1933–1936, Mitarbeiter des Berliner Ordinariats und schließlich von 1961–1969 als Bischöflicher Generalvikar.

Seine hier erstmals vollständig publizierten Aufzeichnungen aus dem Kirchenkampf des Dritten Reiches sind während der Jahre seiner engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Berliner Bischof Konrad Graf von Preysing entstanden, einem der führenden Köpfe im deutschen Episkopat. Sie zeigen Adolph als ebenso wohlinformierten wie kenntnisreichen und kritischen Beobachter des kirchenpolitischen Geschehens. Seine Überlegungen beschäftigen sich immer wieder mit der zentralen Frage nach der ›richtigen‹ Antwort auf die Herausforderung durch den Totalitarismus. Die alternativen Reaktionsmöglichkeiten des Verhandlungs- oder Konfrontationskurses sind dabei beispielhaft in Kardinal Bertram von Breslau und Bischof Preysing verkörpert. Beider Entscheidungsnöte hat Adolph aus nächster Nähe miterlebt. So erhalten wir Einblicke in die Ziele der nationalsozialistischen Kirchenpolitik wie in die Methoden und Erfolge der kirchlichen Abwehr, die an Unmittelbarkeit des Eindrucks, Detailkenntnis und Lebendigkeit der Darstellung schwerlich zu übertreffen sind.

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