Weber, Christoph: Kirchliche Politik zwischen Rom, Berlin und Trier 1876-1888
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Weber, Christoph: Kirchliche Politik zwischen Rom, Berlin und Trier 1876–1888.
Die Beilegung des preußischen Kulturkampfes, Mainz 1970

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Bd. 7)

Christoph Weber: Kirchliche Politik zwischen Rom, Berlin und Trier 1876–1888. Die Beilegung des preußischen Kulturkampfes.

Christoph Weber: Kirchliche Politik zwischen Rom, Berlin und Trier 1876–1888. Die Beilegung des preußischen Kulturkampfes.

Auf der Grundlage neuerschlossener Quellen wird die Beilegung des Kulturkampfes in Preußen untersucht. Im Mittelpunkt steht die bislang wenig beachtete Verknüpfung der Politik zwischen Leo XIII. und Bismarck mit den inneren kirchlichen Richtungsgegensätzen. Dauer und Schwierigkeit der Ausgleichsverhandlungen zur Beilegung dieser schwersten innenpolitischen Krise des Bismarckreiches resultierten nicht nur aus dem Gegensatz zwischen Kirche und Staat, sondern auch aus dem inneren Kampf zwischen dem »ultramontanen« und dem »liberalen« Flügel der Kirche in Deutschland.

Für die Darstellung dieser Verflechtung der preußisch-vatikanischen Außenpolitik mit der Ideengeschichte der katholischen Kirche bot sich vom Quellenmaterial und den beteiligten Personen her das Bistum Trier an. Hier erstrebten der alte, »gouvernemental« gesinnte Dompropst Holzer und der liberale und ehrgeizige Kirchen- und Kunsthistoriker Professor Kraus zusammen mit dem überaus geschickten und machtbewußten Fürstbischof Kopp von Breslau eine volle Aussöhnung der Kirche mit dem Reich. Auf der andern Seite standen der unbeugsame Generalvikar de Lorenzi, der kühle und scharfsinnige Kirchenrechtsprofessor Reuß und der kompromißlose Bischof Korum. Diese Prälaten standen in Kontakt mit den politischen Spitzen in Berlin und Rom.

Der Verfasser läßt die Ereignisse und Ergebnisse der großen Politik in ihrer Verknüpfung mit den sozial-, partei- und ideengeschichtlichen Grundlagen, aber auch mit den persönlichen Bedingungen der Menschen, die sie bewirkten, deutlich werden.

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