Grypa, Dietmar:  Die katholische Arbeiterbewegung in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Grypa, Dietmar:  Die katholische Arbeiterbewegung in Bayern nach dem
Zweiten Weltkrieg (1945–1963)

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Bd. 91)

Dietmar Grypa: Die katholische Arbeiterbewegung in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1963).

Dietmar Grypa: Die katholische Arbeiterbewegung in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1963).

Die Untersuchung zeigt am Beispiel des Katholischen Werkvolkes, des Süddeutschen Verbandes katholischer Arbeitnehmer, welche Bedeutung Katholiken als gesellschaftlicher und politischer Kraft im Spannungsfeld von Kirche, Gesellschaft und Politik während der Ära Adenauer zukam. Sie beschäftigt sich mit den Organisationen, die nach dem Zweiten Weltkrieg katholische Arbeitnehmer in Bayern vereinigten, um deren Glauben zu vertiefen und deren ökonomische, soziale wie kulturelle Situation zu verbessern.

Auf breiter Quellenbasis – erstmals werden einschlägige Bestände von über 20 Archiven ausgewertet – kann ein differenziertes Bild des Verbandskatholiszismus gezeichnet werden. Der Autor beschreibt hierbei nicht nur interne Neuansätze wie etwa die gemeinschaftliche Organisation von Männern und Frauen innerhalb eines Vereins, sondern geht auch den vielfältigen Beziehungen der katholischen Arbeiterbewegung Süddeutschlands zur kirchlichen Hierarchie, zum westdeutschen Verbandskatholizismus zu Gewerkschaften und Parteien nach. So gelingt der überzeugende Nachweis, daß der Katholizismus in der frühen Bundesrepublik keineswegs homogen war, sondern daß zwischen Süd- und Westdeutschland gravierende Unterschiede bestanden.

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