Stoll, Ulrike: Kulturpolitik als Beruf. Dieter Sattler (1906-1968)
Kommission für Zeitgeschichte, Forschungsstelle Bonn

Kommission für Zeitgeschichte

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Stoll, Ulrike: Kulturpolitik als Beruf.
Dieter Sattler (1906–1968) in München,  Rom und Bonn, Paderborn [u. a.] 2005

(Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Bd. 98)

Ulrike Stoll: Kulturpolitik als Beruf. Dieter Sattler (1906-1968) in München,  Rom und Bonn.

Ulrike Stoll: Kulturpolitik als Beruf. Dieter Sattler (1906-1968) in München,  Rom und Bonn.

Künstler, Verwaltungsbeamter, Politiker und Diplomat – Dieter Sattler war all dies. Er gestaltete die deutsche Kulturpolitik der Nachkriegszeit hinter den Kulissen mit, als bayerischer Staatssekretär für die Schönen Künste, als Kulturattachée in Rom, als Kulturabteilungsleiter im Auswärtigen Amt und als Botschafter beim Heiligen Stuhl. Die Biographie stellt eine faszinierende Persönlichkeit mit weitläufigen Verbindungen vor, beleuchtet Grenzen und Möglichkeiten eines Akteurs aus der zweiten Reihe und bringt Licht in ein bislang vernachlässigtes Feld der Forschung.

Die behandelten Einzelthemen sind vielfältig. Sattler gehörte zu den Gründungsvätern der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Instituts für Zeitgeschichte. Er handelte die Rückgabe der beschlagnahmten deutschen Institute in Italien aus und machte das Goethe-Institut zum Aushängeschild deutscher Kultur im Ausland. Er pflegte Kontakte zu Persönlichkeiten wie Romano Guardini, Carlo Schmid und Theodor Heuss und baute fruchtbare Gesprächskreise auf. Dieses Buch kann aus einem reichen Schatz von Quellenmaterial schöpfen, zu dem auch die privaten, bislang unter Verschluß gehaltenen Tagebücher Sattlers gehören.

Die Arbeit wurde mit dem Rave-Forschungspreis des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart ausgezeichnet.

Bestellungen von Veröffentlichungen richten Sie bitte direkt an Ihren Buchhändler bzw. den Verlag  Schöningh in Paderborn.


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